Quasi als Prolog zu diesem Beitrag habe ich die Aufzeichnungen eines texanischen Chil-Wettessen gepostet. Das ist Klassiker aus den Tiefen des Internetz.
An diesen Text habe ich mich während des Red Hot Chili Wurst Wettessen – Es wird heiß! (Event Cache) erinnert. Das Event nahm ähnliche Ausmaße an: Wettessen von C-Wurst (wahlweise als CPM) in den Schärfegraden 1-10+.
Der Event-Owner Koarschten lud am vergangenden Freitag zu einem als D=3,5 eingestuften Event in “Die Currywurst” . Diese Pommesbude in Wann-Eickel, unweit des “Hauptbahnhofes”, rühmt sich Deutschlands schärfste Currywurst anzubieten. Leider ist diese Tatsache in den letzten Jahren an mir vorbei gegangen, obwohl mehere TV-Beiträge darüber berichteten.
Aber Geocaching ist ja dafür bekannt, das einem unbekannte Orte gezeigt werden
.
Also nahm ich die Einladung dankend an und ließ mich für den Wettbewerb vormerken, bei dem übrigens Anfangs- und Endstufe selbst bestimmen konnte. Gesucht wurde lediglich die Cacher, welche die schärfste C-Wurst des Abends verspeisten.
Cacher waren an dem Abend genügend da, ca. 70-80 stürmten die kleine Pommesbude und machten sich drinnen wie draußen breit.
Auch an dieser Stelle ein große Lob an die “drei Damen vom Grill”. Der (angekündigte) Ansturm wurde mit Bravur gemeistert, niemand musste lange warten.
Unter den Verrückten & Schaulustigen auch das Team Magic Blue, Paddy-GE, roterzille und ich.
Den ganzen Tag über waren TMB und ich auf Tradi-Tour und brachten daher ordenlich Hunger mit. Nicole (Stufe 3), Paddy (Stufe 5) und Martin (Stufe 4) wollten “bloß gucken” wie Uli (geplant war Stufe 5) und ich und an einer “7″ versuchen.
Naja, würzig und recht fruchtig mit Schotenstückchen. Die Schärfe ist deutlich spürbar, aber nicht von langer Dauer. 3x tief durchatmen und ins Taschentuch gerotzt hielt sie nicht lang vor. Schmerzen: keine.
Irgendie lief da was schief, wo ist denn da der Witz?!
Wir haben noch eine kleine Zwischenverdauungsrunde zum Bahnhofscache und zur Bahnhofskneipe (zwecks Pinkelpause) gemacht und sind wieder eingekehrt. Immer noch hunger habend, entschied ich mich für eine “9″, wohlweislich das es wohl die letzte C-Wurst dieses Abends sein würde. Den Reaktionen der anderen Kandinaten nach zu urteilen, würde diese Stufe auch bei mir zunächst die (Schmerz)grenze darstellen.
Die ‘9′ war echt ein Erlebnis. Die ersten Bissen schmeckten noch wie bei der ‘7′, dann wurde es würzig und schließlich & plötzlich gnadenlos scharf. Die Nase tropfte nicht nur, nein sie floss in Störmen, die Lippen brannten und dem Gesicht wich die Farbe. Einen Moment lang zitterten mir sogar die Knie.
Der schönste Moment ist immer wenn der Schmerz nachlässt. Und das tat er wohl nur dank frischer Luft und einer Packung Milch, die diesmal zur meiner eCGA gehörte
Danach fühlte ich mich noch nicht einmal schlecht sondern wirklich. Das waren bestimmt die Endophine.
Eine Warnung ist aber dennoch angebracht: Scharfes brennt immer 2x 
Epilog:
Der Pommesbuden-Song (von Boris Gott)
Es muss ja nicht immer Grönemeyer sein