Blog

November 2, 2009

Better Backpacking – Preisgünstig Telefonieren

Filed under: Tutorial, Backpacking — Ruhrcacher @ 15:43
Im heutigen „Better Backpacking“ zeige ich Euch Möglichkeiten im Ausland preisgünstig legal zu telefonieren.
Heute ist es ja immer einfacherer geworden, zu telekommunizieren und in Verbindung zu bleiben.

Handy – Roaming

Das mag zwar im ersten Moment nach einem sehr teuren Spaß klingen, aber das telefonieren mit dem eigenen Handy im Ausland ist mittlerweile zu einer echten Kommunikationslösung geworden. Die EU und die Bundesnetzagentur machen es möglich. Bereits 2007 wurden die Verbindungsentgelte (sprich Telefongebühren) für Gespräche im Ausland gedeckelt.

So kosten

  • ­ein Gespräch im und aus dem Ausland nach Deutschland max. 51 Ct/Min,
  • ­ein empfangendes Gespräch 22 Ct/Min und
    jede verschickte SMS 13 Ct/SMS.

Da wird man also nicht arm bei und spart sich das Nachwerfen von Münzen in der Telefonzelle. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kann sein eigenes Handy benutzen, kann auf das eigene Telefonbuch zugreifen, benötigt kein Kleingeld oder eine Telefonkarte, ist unter der eigenen Rufnummer erreichbar und hat auch im Notfall immer ein Telefon in der Nähe.
Man benötigt nur einen Telefonvertrag bzw. eine Prepaidkarte, die Auslandsroaming ermöglich. Trotz Deckelung sollte man sich vorab informieren, welcher ausländ. Netzbetrieber der Roamingpartner des eigenen heimischen Anbieters ist. Diese sind u.U. günstiger als andere. Generell ist ein Vertragshandy oder eine sich selbst auflandende (via Bankeinzug) Prepaidkarte von Vorteil. Im Notfall kann man so auch länger telefonieren, bezahlen ist ja erst zu hause angesagt.

Allerdings kostet auch stets das Entgegennehmen von Anrufen im Ausland (egal ob diese aus Deutschland oder dem Urlaubsland kommen). Daher sollte man sich über legen ob man jeden (unerwünschten) Anruf annimmt. Ebenso sollte man die Mailbox für die Reise vorübergehend abschalten. Wenn die drangeht kostest Euch das auch etwas.
Umgekehrt zahlt der Anrufer aus Deutschland, wenn er/sie Euch im Ausland erreicht, nur ein Gespräch wie innerhalb Deutschlands. So kann man sich evtl. Kosten teilen: Zu Hause bloß anklingeln lassen und zurückrufen lassen.

Handy – Prepaid
Eine andere Mobilfunklösung ist eine ausländische Prepaid-Karte, die man sich vor Ort zulegt. Dies ist die ideale Lösung, wenn man im Urlaubsland viel telefonieren möchte. Z.B. wenn man

  • ­unterwegs dortige Freunde, Geschäftspartner, Hotels erreichen muss,
  • ­sich eine Reisegruppe aufteilen, aber erreichbar bleiben möchte
  • ­öfters in dieses Land reist

Mit einer örtlichen Handykarte kosten die Gespräche auch bloß die ortsüblichen niedrigeren Tarife. Auch das angerufen werden aus der Heimat dann völlig kostenlos. Allerdings muss der Anrufer Eure ausländische Rufnummer kennen und bezahlt ein komplettes Auslandsgespräch. Aber innerhalb Europa kostet das auch nicht mehr die Welt ;)

Hotel – Zimmertelefon

Finger weg! Das ist die teuerste Art sein Geld fürs Telefonieren loszuwerden.
Selbst für Ortsgespräche und auch an such kostenfreie Rufnummern werden oft horrende Gebühren genommen.
Vorab an der Rezeption klären, was es kostet und ob es möglich ist kostenfrei auf dem Zimmer angerufen zu werden. Auch letzteres ist nicht immer selbstverständlich.
Ggf. kann man dann übers Internet oder per SMS einen Anruf verabreden.

Hostel – Free Calls

Einige Hostels (unabhängige Jugendherbergen) bieten kostenfreie Inlandsgespräche oder sponsorn einen Anruf, um das nächstes Hostel zu buchen.
Oft gibt es dort auch öffentliche Telefone, auf denen man sich anrufen lassen kann.

Telefonkarten – altmodisch

Altmodische Telefonkarten kauft man am Kiosk, steckt die ins Telefon und kann solange telefonieren bis die Karte leer ist. Es lohnt sich, wenn man im Urlaubsland öfters telefonieren möchte, wiederkehrt oder zumindest sich sicher ist, dass sich die Anschaffung einer Karte lohnt. Komfortabler als der Einwurf von Münzen ist sie alle mal. Manchmal sind „Kartengespräche“ auch preiswerter als „Münzgespräche“.

Telefonkarten – Calling Cards

Altmodische Telefonkarten muss man für jedes Land neu kaufen, steckt man ins Telefon, telefoniert sie leer.
Universale Karten, so.g. Calling Cards, hingegen gelten in mehreren Ländern, da sie nicht ins Gerät gesteckt werden. Und die bieten günstigere Tarife, insbesondere für Gespräche in die Heimat. Es gibt sie mit Prepaid (Einweg oder wiederaufladbar) oder Postpaid (monatl. Rechnung).
Das funktioniert so: Man ruft eine örtliche Zugangsnummer an, die von Land zu Land variiert. Es meldet sich ein (deutschsprachiger) Computer, man gibt die Nummer der Karte ein, ggf. eine PIN (für Postpaid-Karten), dann die anzurufende Nummer. Die Gebühren werden wie bei einer Telefon/Handykarte vom Guthaben der Karte abgezogen bzw. nachträglich zu hause in Rechnung gestellt.

Es funktioniert von Handy, der Telefonzelle, dem Hoteltelefon oder von anderen Festnetztelefonen aus.
Alles was man benötigt ist ein tonwahlfähiges Telefon (DTMF/MFW, also kein Wählscheibentelefon) und eben eine Calling Card.

Für diese gibt es unzählige deutsche und ausländische Anbieter. Für jedes Urlaubsland und für jedes zu erreichende Heimatland gibt es günstige Anbieter.
Natürlich mach es Sinn, sich eine universelle Karte für möglichst viele Länder zu zulegen. Bekannte deutsche Calling Cards sind die „T-Card Holiday“ (Deutsche Telekom) und „Go Bananas“ (MERKUR Telekom). Klar, das bei universellen Karten, die Gebühren etwas teurer gestaltet sind.
Noch eine Kostenfalle können die Zugangsnummern sein.
In der Regel sind die kostenfrei Rufnummer (0800/08000) im jeweiligen Zielland. Aber es können trotzdem folgende Zusatzkosten entstehen.

  • ­Vom Roaming-Handy oder Hoteltelefon sind selbst die kostenfreien Nummern kostenpflichtig
  • ­Die Zugangsnummer ist nicht kostenfrei, sondern kosten den ortsüblichen Minutentrarif oder eine einmalige Gebühreneinheit
  • ­In Telefonzellen muss eine Münze eingeworfen oder eine T-Karte eingesteckt werden. Evlt. werden die Münzen nicht zurück gegeben

Also am besten vorher die Nutzungsbedingungen klären….

Kreditkarten

Mit der eigenen Kreditkarten an einer Telefonzelle zu telefonieren, ist sicher auch nicht ganz preiswert. Aber im Notfall eine Option. Entweder muss die Karte eingesteckt werden oder die KK-Nummer eingeben werden.

Wer die Nummer und auch die Zielrufnummer nicht eintippen möchte, kann oft einen Operator (Fräulein vom Amt) erreichen. Die sind oft auch deutsch- aber zumindest englischsprachig. Dieser Service kostet u.U. auch extra.

R-Gespräche (Collective Calls)

Die klassische Art ohne Geld zu telefonieren und die Gebühren auf jemanden abzuwälzen.
Entweder man informiert sich vorab über Anbieter und deren Zugangsnummern im Ausland oder findet an vielen Telefonzellen entsprechende Werbeaufkleber.

Das Prinzip ist immer das selbe: Man wählt von Handy, Hoteltelefon oder Telefonzelle eine kostenfreie Rufnummer und erhält einen Computer oder einen menschlichen Operator. Diesem gibt man die gewünschte Zielrufnummer durch, der Teilnehmer erhält einen Anruf und wird gefragt, on er/sie die Kosten für das Gespräch übernehmen möchte. Stimmt der angerufene zu (per Sprach- oder Tasteneingabe) wird das Gespräch hergestellt.

Allerdings kann dies für den Angerufenen richtig ins Geld gehen. Von daher ist das wohl auch nur eine Lösung für den Notfall.

Skype out / VoIP-Client

Den ultimativen Knüller habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben. Über das Internet zu telefonieren ist die z.Z. unschlagbar günstigste Alternative.

Alles was man braucht ist einen Anbieter, beidem man ein Guthaben hat oder der einem nach dem Urlaub die Rechnung geschickt. Gespräche zwischen Kunden des gleichen Anbieters sind i.d.R. kostenfrei. Das Guthaben belasten nur Gespräche ins altmodische Telefonnetz. Dies aber immer zum Heimttarif, unabhängig davon wo man sich weltweit tatsächlich befindet.
Von Anbieter erhält man Benutzername und Kennwort sowie eine spezielle Telefonsoftware. Man selbst benötigt nur noch einen Internet-PC/Laptop sowie ein Headset bzw. wahlweise ein USB-Telefon.
Dort hat man die Software installiert und mit den eigenen Zugangsdaten gefüttert.
Die Software von Skype z.B. ist mittlerweile auf dem eeePC und auf den Terminals vieler Internetcafé vorinstalliert. Man braucht also nur noch seine Zugangsdaten bereithalten (und sie natürlich geheim halten). Leider ist die Skype-Software propritär, d.h. man muss die original Software verwenden.
Für Gespräche außerhalb des Skype-Netzwerkes z.B. auf herkömmliche Telefonanschlüsse/Handys benötigt man ein aufgeladenes „SkypeOut“-Guthaben.
Ein anderer Anbieter von Internettelfonie (auch VoIP, Voice over IP) ist Sipgate. Dort funktioniert die VoIP-Telefonie über den offenen SIP-Standard. Für den Anwender heißt dass,  dass sich auch fremde (bessere) Programme mit den Zugangsdaten füttern lassen. Man kann also die Software (VoIP-Client) seiner Wahl verwenden.
Oftmals erhält man bei den VoIP-Anbieter auch eine deutsche Festnetznummer unter der man auch angerufenen werden kann. Der Vorteil ist, dass dies auch unabhängig vom aktuellen Aufendhaltsort ist.
Man bekommt zwar z.B.  eine Kölner Rufnummer mit der Vorwahl 0221 zugeteilt, sitzt aber mit seinem Laptop gerade in einem Berliner Hotel (Vorwahl) 030. Dort ist man genauso unter seiner Kölner Rufnummer erreichbar sei in München, Tokio oder Rom. Das Prinzip ist das gleiche wie im Mobilfunk. Auch hier zahlt der Anrufer nur die Gesprächsgebühren zur deutschen Festnetznummern. Ggf. greift ihr auch eine vorhanden Festnetzflatrate.
Also könnt ihr euch im Ausland kostenfrei zurückrufen lassen.
Umgekehrt zahlt ihr bei einen Gespräch innerhalb des Heimatlandes auch nur die Inlandsgebühren. Auch wenn ihr euch währenddessen in Australien aufhaltet. Also Sydney-Köln kostet genauso viel wie Köln-Berlin.
Einziger Haken: Das Gespräch innerhalb Sydneys kostet dann ein Auslandsgespräch Deutschland-Australien.

Über die technischen Möglichkeiten der Internettelefonie unterwegs werde ich vlt. ein andermal ausführlich schreiben.

July 7, 2009

Vorratsdatenspeicherung per PQ

Filed under: Tutorial, Geocaching — Ruhrcacher @ 13:56
Wider  dem Serverausfall!


Der totale Ausfall von geocaching.com nach einem Brand im Serverraum hat gezeigt, wie sehr das Hobby Geocaching vom Internet abhängt. Dort werden schließlich die Listings veröffentlicht, die wir zur Suche der Dosen benötigen. Vorrangig auch geocaching.com, deren Server auch in Normalfall nicht immer erreichbar sind. Besonders tritt dies am Wochenende auf, wenn die ganze Welt ihre Wochenendtouren plant oder danach loggt.

Glücklich kann sein, wer alle benötigen Cachedaten in einer lokalen Datenbank gespeichert hat und so die meiste Zeit unabhängig von den GC-Servern ist.
So kann man in Ruhe offline planen, auch im Urlaub, oder hat bei einem erneuten Serverausfall die Caches seiner Homezone auf der eigenen Festplatte.
Doch wie bekommt man ein lückenlose und umfangreiche Cachedatenbank auf den heimischen Rechner?

Wir könnten ja jetzt anfangen sämtliche Caches in 1000km Umkreis per Cachewolf zu spidern. Aber ist nicht nur ein Verstoß gegen die Groundspeak-ToU sondern es dauert auch elendig lange. Gleichzeit erzeugt eine Last auf den Groundspeak-Server, was unsere Probleme mit der Erreichbarkeit nicht verbessern.
Also schlagen wir Groundspeak lieber mit seinen eigenen Waffen ein Schnippchen: Pocket Queries.
Wir erhalten nach etwas Aufwand jede Menge PQs mit noch viel mehr Caches, die wir in Cachedatenbanken wie Cachewolf oder GSAK laden können.

Doch wie geht man dabei gezielt vor? Schließlich möchte man möglichst viele Caches mit einer überschaubaren Anzahl Queries abfragen.

Das gehen wir in diesem Tutorial durch.

Voraussetzung ist natürlich eine kostenpflichtige Premium Mitgliedschaft auf geocaching.com

Weitere Anleitungen finden sich natürlich auch bei den Ruhrcacher-Tutorials.

June 5, 2009

Field Notes nutzen mit dem etrex

Filed under: Tutorial, Geocaching — Ruhrcacher @ 21:20
upload2Die Nutzer des Garmin Colorados oder des Oregons können mit ihren bunten Geräten eine praktische Funktion nutzen. Wer am Rad dreht oder sein Gerät betascht kann unterwegs Notizen zu seinen Funden im Gerät speichern. Zu hause am Computer angeschlossen, laden die beiden Garmin Geräte auf Knopfdruck diese Infos als Fund-Log nach geocaching.com hoch. Diese Notizen nennen sich Field Notes und ermöglichen ein schnelles aber individuelles Loggen. Unterwegs kann man bereits seine Gedanken zum Cache festhalten und hat nach einer ausgiebigen Tour weniger Tipparbeit. Die Field Notes Funktion ist wie gesagt in den beiden neueren Garmin Modellen Colorado und Oregeon integriert. Aber auch die Nutzer anderer Modelle brauchen nicht von Hand zu loggen und können mit einem kleinen Unweg auf die Field Note Funktionalität von geocaching.com zugreifen.Wie dies geht zeigt diese Tutorial!

Dieses Tutorial zeigt übrigens die Verwendung des Field Note Wizzards vom Team Hildesheim.

Weitere Anleitungen finden sich natürlich auch bei den Ruhrcacher-Tutorials.

wizzard1

May 12, 2009

CW Template: Cachedaten als papiersparende Tabelle ausdrucken

Filed under: Tutorial, Software, Geocaching — Ruhrcacher @ 12:47
Cachewolf Template:
Cachedaten als papiersparende Tabelle ausdrucken

Ehrlich gesagt, bei den meisten Tradis benötigt man oft außer den Koordinaten, und Hints vielleicht noch die Größe und die D/T-Wertung (die ihrerseits als Hint dienen können).
Als Anfänger druckt man sich oft noch das kompltte Listing aus. Schon bald bin ich dazu übergegangen die Cacheinformationen einer Traditour verkürzt zusammen zu kopieren.
Die Vollendung ist dabei eine handliche Tabelle mit allen (IMHO) wichtigen Eckdaten, die bei Bedarf um Infos aus dem Listing ergänzt werden können (PP-Koords, nötiges Werkzeug).
Das ist natürlich nur nötig, wenn man diese Daten nicht direkt im GPSr oder PDA ablegen kann. Ich kann dort jedenfalls keine umfangreichen Daten ablegen. Insbesondere Hints wären stark verstümmelt. Deshalb möchte ich auf diese Listen nicht verzichten

Doch mit der PM (oder fleißigem Spidern) und dem großen Wegpunktspeicher des etrex Legend erhöht sich zwangsläufig die Anzahl der Caches, die man auf einer Tour als potentiellen Punkt einplant.
An Copy&Paste aus den einzelnen Listings nicht dabei nicht zu denken. Warum auch, wenn man die Daten doch schon im Cachewolf geladen hat.

Ich habe ein Template für den Cachewolf geschrieben, welches die gewünschten Caches mit ihren nötigen Eckdaten in eine Tabelle exportiert.

Ein Pocket Query (PQ) mit 500 Caches habe ich so schon auf 10 DIN-A4-Seiten ausdrucken können.

Der Ergebniss (wenn man die enstandene csv-Datei mit Excel oder OffenOffice öffnet) dann so:
Beispiel Output
Weitere Templates und Anleitung finden sich natürlich auch bei den Ruhrcacher-Tutorials.

April 5, 2009

Schritt für Schritt zum Premium Member

Filed under: Tutorial, Geocaching — Ruhrcacher @ 12:20

Wie wird man zum Premium Member? Ganz einfach, indem sich eine Premium Membership auf geocaching.com bestellt.
Ganz einfach? Nein, die Bestellseite ist ausschließlich auf Englisch, es gibt 3 verschiedene Arten von PMs und 2 verschiedene Zahlungsmöglichkeiten. Das alles stellt besonders Cacher vor unüberwindbare Hürden, die der englischen Zunge oder dem Prozedere des Onlineshoppings nicht mächtig sind.

Da ich seit vergangenen Donnerstag selbst PM bin, habe ich den Ablauf einer Bestellung detailiert und auf Deutsch zu einem Tutorial zusammengefasst.

Schritt für Schritt zum Premium Member

Weitere Tutorials zur PM werde ich in den Ruhrcacher Tutorials
veröffentlichen. Wenn ich die Funkionen selbst erlernt habe

Paperless cachen mit dem MP3-Player & Cachewolf

Filed under: Tutorial, Software, Geocaching — Ruhrcacher @ 11:56


Im Laufe der letzten ca. 700 Cachefunde habe ich mein Papierverbrauch beim Cachen immer weiter reduziert. Anfangs habe ich noch alle Listings komplett ausgedruckt und mitgenommen. Das ist bei den vielen Informationen, die man nicht braucht, aber sehr verschwenderisch! Schließlich braucht man gerade bei Traditouren oft nicht mehr als Name, Koordinaten, Wertung (als Hint) und den (entschlüsselten) Hint. Fast alle Tradi-Listings lassen sich auf dieses Mindestmaß reduzieren, was den Papierstapel ebenfalls reduziert.
So habe ich mittels eigenen Cachewolf-Templates eine PQ mit 500 Tradis auf eine Tabelle mit nur 9 Seiten (
DIN-A4) zusammenschrumpfen können. Nicht vollkommen paperless, aber schon recht paperreduced, wie ich es immer nenne. Ganz ohne Papier komme ich nicht aus, da ich die Daten nicht in meinem Garmin etrex Legend HCx ablegen kann.

Nun kommt irgendwann der Moment, wo man im Wald steht und sich dumm & dämlich sucht. Im Hint liest man dann “siehe Spoiler”. Verdammt, dass hat man gar nicht mit ausgedruckt.
Oder man möchte den genauen Wortlaut des Originallistings lesen, weil man sich davon einen verstecken Hinweis erhofft. Oder eben die letzten Logs der Vorfinden. Glücklich, wer nun die Listings samt Bebilderung auf dem PDA oder Smartphone hat.

Ich habe weder PDA und Smartphone. Ich kann zwar Texte und Bilder auf meinen Sony Ericsson Handy speichern und betrachten, aber der Speicherplatz dafür ist stark begrenzt und nicht erweiterbar. Außerdem kann ich auf dem Display nicht wirklich was detailliertes erkennen. Die eingebaute Kamera macht zwar brauchbare Bilder aber mit der Anzeige auf dem kleinen Bildschirm haperts noch. Also hatte ich die Idee des paperless cachens mit dem Handy schnell verworfen. Einen eigen Geocaching-PDA möchte ich auch nicht haben.

Nun kommen aber immer wieder diese oben genannten Momente :-(
Also kam mir erst wieder die Handy-Lösung in den Sinn, dann ein Geistesblitz! Nicht nur mein Handy kann unterwegs Bilder und Textdateien anzeigen, sondern auch mein recht neuer MP3-Player “Samsung S3″. Und mit 8 GB eingebauten Speicher ist darauf mehr als genug Platz für Musik und Cachelistings :-D
Das ist übrigens mit vielen anderen MP3-Playermodellen möglich, wenn sie über einen Bildschirm verfügen. Lest euch mal die Beschreibung eures Gerätes durch ;)

Wie man nun die Cachebeschreibungen und Spoilerbilder auf den MP3-Player bekommt, lest ihr in meinem neuen Tutorial  “Paperless cachen mit dem  MP3-Player & Cachewolf“.

Weitere Cachewolf-Tutorials wird es demnächst auch in den Ruhrcacher Tutorials geben.

Kanal voll? Ausweichen ins LPD-Band!

Filed under: Tutorial, Funk — Ruhrcacher @ 11:44

Manchmal ist das Benutzen von PMR-Geräten keine Freude mehr. Insbesondere wenn sich während eines Events unzählige Cacher, aber auch spammende Muggels, auf den 8 Kanälen tummeln.

Das Problem:
Die anmelde- und liezenzfreien PMR-Funkgeräte gibt es mittlerweile in jedem Elektro-, Bau- und Verbrauchermarkt und mit schöner Regelmäßigkeit auch in Supermärkten. Insbesondere diese preisgünstige Abgabe an Laufkundschaft erhöht zwangläufig die Zahl der Benutzer und schlimmsten Falls die Zahl der gleichzeitigen Teilnehmer auf einem Kanal. Mittlerweile werden PMR-Funkgeräte als Babyphone oder Kinderspielzeug mißbraucht, von Fahrschulen verwendet (obwohl es eines eigenes exklusives Fahrschul-Frequenzband gibt) und sogar von Filialen einer Kette im gleichen Einkaufszentrum.
Man hört also sehr oft Fahrschüler, Bauarbeiter, Verkäuferinnen, Baby und Rotzblagen auf den gerade mal 8 Kanälen. Im ganz übelsten Fall nutzen sie auch noch alle den allgemeinen Anrufkanal 2.
Man hat also als nicht-lizensierter Funker also nur wenige Ausweichmöglichkeiten. Penetrante Spammer folgen einem leider per Scan-Funktion auch auf einen der anderen 7 verbleibenden PMR-Kanäle. Auch CTCSS bietet nicht immer Exklusivität. Es ermöglicht zwar das Herausfiltern von unerwünschten Sendungen beim Empfang, vermeidet aber keine Empfangsstörungen, wenn sich andere Teilnehmer auf dem gleichen Kanal tummeln. Die verschiedenen Streufrequenzen mit verschiedenen Sendeleistungen stören sich auch trotz dieser Pilottöne.

Welche Alternativen es gibt, und wie man sie “optimieren” kann, lest ihr in meinem neuen Tutorial “Kanal voll? Ausweichen ins LPD-Band!

Weitere Tutorials gibt es ab sofort bei den Ruhrcacher Tutorials.

January 18, 2009

Better Backpacking: Interrail-Training

Filed under: Tutorial, Backpacking — Ruhrcacher @ 18:29

Hier eine etwas ältere Publikation aus meiner Feder. Dieses Tutorial entstand als kleiner Denkanstoss für alle Neu-Backpacker. Das war zu einer Zeit, in der ich in diversen Interrail-Foren aktiv war. Dort werden vor der ersten eigenen Reise im immer wieder die gleichen Fragen gestellt: Was erwartet mich, was muss ich mitnehmen, wie bereite ich mich vor.
Darauf hin habe ich nach einigen tausend gefahrenden Kilometer diesen kurzen Text veröffentlicht (in den Foren und auf meiner privaten Homepage).

InterRail-Training

Es soll Leute geben, die werfen vor einem Interrail-Trip ein paar Sachen in den Rucksack, kaufen sich das Ticket und setzten sich in den nächsten Zug. Dann bringen sie es noch locker fertig einen Monatstrip quer über den Kontinent zu managen. Andere hingegen sind vor einen Trip hypernervös und wollen alles bis in letztes Detail planen.
Besonders vor der ersten Reise fragt man sich, ob man für’s Rucksackreisen geschaffen ist und wie man die Wochen fern vom eigenen Bett überleben soll.
Dieser Ratgeber soll Newbies eine kurze Einführung drin geben, wie man sich physisch und mental auf so einen Trip vorbereiten könnte. Bitte nehmt das hier alles nicht zu ernst, es wirkt wirklich etwas übertrieben.
Aber ich schreiben ihn, weil es wirklich verschiedene „Railer-Typen“ gibt: Denn Rundum-Sorglos-Railer, der nur in Hostel übernachtet und bei Mackes isst, und die Abenteurer, die mit dem Zelt unterwegs sind und sich ihr Süppchen zum auslöffeln selbst einbrocken. Wer sich zum ersten Typ zählt, darf den ersten Abschnitt getrost überspringen… (more…)

January 6, 2009

Micros am Stiel

Filed under: Bastelei, Tutorial, Geocaching — Ruhrcacher @ 18:03

Hier, meine verehrten Damen und Herren, sehen sie einen Micro-Cache in seiner klassischen Erscheinungsform.
Standfest, mit einem magnetischen Bäuchlein und zur Tarnung in Gaffertape gewandet, pappt er sich horizontal oder vertikal an seine metallische Umgebung an.

Micro normal

Micro am StielEine andere, weitaus seltener anzutreffende, Art dieser putzigen kleinen Cachebehälter ist der Micro am Stiel.
Er ist engverwandt mit dem bekannten Filmdöschentradi. Sein natürliches Nistgebiet besteht allerdings aus horizontal oder vertikal angebrachten Metalröhren wie z.B. denen von Verkehrsschilder- und spigeln, Gerüsten oder Reklametafeln.
Das ist eine Umgebung, in welcher der klassiche Micro als bald eingehen würde, da ihn die pflegenden Cacherhände an solch unzugänglichen Stellen kaum je wieder ans Tageslicht holen könnten.
Der Micro am Stiel hingegen zeichnet sich durch einen Fortsatz aus, an dem man ihn aus seinem Versteck hervorziehen kann. Dieser Fortsatz ist bei schwächeren Exemplaren dieser Gattung oftmals nur in Form einer Schnur oder eines Drahtstückes ausgebildet. Diese können jedoch bei Belastung vom Körper des Micros abreißen.
Eine durch die Evolution gestärkte Art jedoch verfügt über einen verhärteten metallischen Fortsatz, welcher stielförmig aus der Unterseite der Cachedose herausragt. Dieser Stachel ist i.d.R. enger mit dem Körper verbunden als es ein angeklebter Faden oder umschlungener Draht je sein kann.

(more…)

October 6, 2008

MagLite Mini AA: Schalter tauschen

Filed under: Bastelei, Ausrüstung, Tutorial — Ruhrcacher @ 21:34

Nachdem anfang des Jahres in kurzer Zeit zwei Glühbirchen in meiner MagLite Mini AA durchgebrannt hatte ich die Nase voll. Ich habe also die Lampe aufgeschraubt, weil ich mit dem gedanken gespielt selbst eine LED einzusetzen. Ein LED-Upgrade-Kit kostet bei Globetrotter 9,95€ (halber Neupreis einer herkömmlichen MiniMag). (more…)

Next Page »

Powered by WordPress