Blog

February 26, 2009

Öffentliche Entschuldigung

Filed under: Allgemein — Ruhrcacher @ 17:31

Hier mit erkläre ich mein Konzept zur Projektarbeit “Blogosphäre” gescheitert und breche der deren Durchführung ab.

Bevor ich in dieser Stellungnahme die näheren Hintergründe erläutere, möchte ich mich in aller Form für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen. Ganz besonders möchte ich mich für im Beitrag “Der Kelch ist an uns vorbei gegangen” gezogenen Vergleiche entschuldigen, die von einer nicht geringen Anzahl Mitmenschen als direkte Beleidigungen empfunden wurden. Ein entsprechendes Fehlverhalten meinerseits gestehe ich ein.

Wieso habe ich diesen kritischen Beitrag veröffentlicht?

Der Beitrag enthält eine Aussage, die ohne weiteres als sehr kontrovers bezeichnet werden kann. Dazu trägt bei, dass sie einer sehr überspitzen Wortwahl verfasst wurde. Was deutlich sein sollte, ist, dass der Beitrag eindeutig eine Provokation darstellt. Nun finden sich an vielen Stellen des Internet ähnliche provokante Aussagen (z.B. in Newsgroups oder in Foren), von denen nur ein eingeschränkter Benutzerkreis Kenntnis erlangt. In diesen Fall ist dieser Benutzerkreis die deutschsprachige “Geocaching-Community”, die in einer dichten “Blogosphäre” verbunden ist.

Diese “Blogosphäre”, also die Existenz einer miteinander durch Web2.0-Medien verknüpften Online-Gesellschaft, sollte Gegenstand einer Projektarbeit sein und entsprechend durchleuchtet werden. Für diese Projektarbeit “Blogosphäre” für das Seminarmodul “Web 2.0″ meines Lehrgangs “Multimedial gestalten” (im Vorfeld einer staatlichen Techniker/Informatiker-Prüfung) hatte ich genau das vor.

Genauer gesagt, ich wollte Zeigen wie sich eine Information innerhalb einer Blogosphäre verbreitet und ggf. verselbstständigt. Dabei erschien mir die Geocaching-Blogosphäre als besonders geeignet, das sie einerseits sehr vielfältige Medien aufweist (Listingplattformen, Webshops, Teamwebseiten, Blogs, Podcasts) und insbesondere durch die Metablogs und Blogrolls stark verflechtet ist.

Die Idee war also, einen Blogeintrag in Umlauf zu bringen und festzuhalten wie er sich Wort & Zahl verbreitet. D.h. in wievielen Blogs/Foren/Podcasts darauf Bezug genommen wird und wie sich die Erwähnung auf die Zugriffszahlen der Quelle und der verlinkten Elemente auswirkt. Dies habe ich der Vorüberlegung (Teil der dokumentierten Projektarbeit) als Thesen formuliert, die u.a. durch einen Versuchsaufbau überprüft werden sollten.

Als Thesen wären da

1. Eine dichte Blogosphäre ermöglicht eine schneller Verbreitung von Content und steigert die Attraktivität der Quelle. Auswertungsmöglichkeiten sind die Zugriffszahlen auf den Quellcontent, die Anzahl der eingehenden Links und Refers und die zeitlichen Abstände zwischen Veröffentlichungen und dem auftreten von Feesback

2. Eine Blogosphäre kann Plattform übergreifende Verknüpfungen erzeugen.(Z.B. Bezüge auf Foren, Podcasts, etc.). Zur Auswertung ist eine genaue Beobachtung der definierten Umgebung erforderlich. Auftretende Verknüpfungen sind fest zuhalten.

3. In einer Blogosphäre kann nicht-thematischer Content auftreten.
Auch dessen Verbreitung kann Gegenstand der Auswertung sein.
Anlass zu dieser These sein Beiträge in Geocaching-Blogs ohne direkten Geocachingbezug (z.B. Backrezepte) oder diskutierte Produktempfehlungen zum Neuerwerb von Nicht-Geocaching-Produkten (Fahrzeuge, IT-Technik, etc) in Geocaching-Foren.

4. Die Löschung von User-Generatet-Content (Forenbeiträge, Blogkommentare) erzeugt eine Reaktion. Zur Auswertung, wird die Erzeugung von zunächst kurzzeitig zu gelassen und dann unterbunden (Planphase 2)

Zur Auswertung sollen dann Statistiken erstellt werden und die Blogosphäre auf Veränderungen hin erneut untersucht werden. Das Ergebnis wäre u.U. für Soziologen (Die Blogosphäre als Online-Gesellschaft) und Werbetreibende interessant gewesen. Über den Werbeversuchs eines Rucksackhändlers durch gesponsorte Bogbeiträge wurde ja such mehrfach berichtet.

Leider habe ich mich entschlossen ein zu sehr provokantes Thema zu wählen und dieses zum noch zu stark überspitzt zur formulieren (Die Überspitzung ist gedacht um den nötigen Effekt zu zielen, sie ist keine ernstgemeinte Aussage von mir). Ich bin davon ausgegangen, dass Religion zwar ein sehr diskussionsfreudiges Thema sei, aber recht als nicht-diskutierbar recht schnell im Sande verläuft. Insbesondere, da es vom Kernthema des Blogosphäre (nämlich dem Geocaching) sehr stark abweicht. (Daher läuft es bei mir im Blog auch nicht in der Kategorie Geocaching).Als Aufhänger wählte ich dennoch das bevorstehende Megaevent, da dieses wiederum für sich ein Paradebeispiel für Werbung in der Blogosphäre ist. Eine weitere These, die nur am Rande mituntersucht werden sollte, war die “Do Not Feed The Troll”-Politik, die eigentlich recht schnell eingeschlagen wird.

Es war geplant, dass nach 2 Wochen nach dem Ursprungspost (Planphase 1) eine Auflösung gepostet wird und alle Blogger, die darüber berichtet haben, darüber eine Mitteilung bekommen (Planphase 3).Das Ergebnis der Projektes wollte ich dann genau so zur Verfügung stellen, wie es mit den diversen Geocaching-Diplomarbeiten der Fall ist.

Nun breche ich den Versuch nach einer Woche ab und veröffentliche vorab diesen Widerruf. Thema und Umfeld meiner Projektarbeit wird in Absprache mit dem Semniarleiter geändert. Die bisher erzielten Ergebnisse dieses Versuches werde ich nachreichen.(Kurzfassung: >600 Aufrufe des Beitrages in 4 Tagen, 3 referierende Fremdblogbeiträge, 2 direkte Emails, 0 Forenbeiträge)

Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass ich für meinen Versuch einen definitiv falschen Aufbau gewählt habe und dabei mehr Schaden als Nutzen angerichtet habe.

Ich bin sicher, dass ich mich hier nicht auf den Grundsatz der Meinungsfreiheit berufen muss, ebenso wenig wie dies irgendjemand tun muss, der auf mein Posting eingegangen ist (in welcher Form auch immer).

Betonen möchte hingegen, dass ich niemanden die Meinungs- und Religionsfreiheit absprechen möchte. Ich versichere hiermit auch, in Zukunft keine manipulativen Beiträge in die Geocaching-Blogosphäre einzustreuen. Weder zu Werbe- noch zu Versuchszwecken.

Aus meinen Fehlern habe ich gelernt. Wie schon ursprünglich geplant, möchte ich allen (unfreiwilligen) Teilnehmern dieses Versuches für ihre Teilnahme danken und mich gleichzeitig nochmals entschuldigen.

February 23, 2009

Maglite Test - Glühbirne vs LED

Filed under: Allgemein, Ausrüstung, Produktests — Ruhrcacher @ 23:07

Schon seit einiger Zeit hatte ich mit einem LED-Upgrade für meine MagLite 6D geliebäugelt. Kostenpunkt bei allen ernstzunehmenden Upgradekits: 30,- Euro. Dazu gehören die vom MagLite-Hersteller und das DITTMANN’sche LED-Modul. Diese Erweiterungen (meist passend für alle C/D-Zellenlampen) verlängern die Leuchtdauer pro Batteriesatz und sollen auch eine konstantere Lichtausbeute ermöglichen. Die Leistung liegt jeweils bei 3W. Das entspricht übrigens auch der Nennleistung einer “LED Lenser P7″, diese ist jedoch doppelt so teuer, dafür aber einfacher und effektiver fokussierbar (was Handhabung und Wirkung betrifft). Ich möchte jedoch nicht auf das robuste Äußere der MagLite verzichten, auch wenn die 6D oft sehr überdimensioniert erscheint. Bei den Lampen hat man ordentlich was in der Hand und findet sie auch im Laub wieder (spätestens wenn man auf ihnen ausrutscht). Und als Diskussionshilfe und Argumentationsverstärker dienen sie alle Mal. Ich muss jedoch zugeben, hin und wieder ist die 6D schwierig zu verstauen. Eine fertige MagLite LED, also original MagLite mit werksmäßiger 3W-LED, kostet ca. 40-50 Euro und ist bis Größe 4D zu bekommen. Da meine 6D gebraucht nur ne’n Zehner gekostet hat, wäre bislang das Upgrade für 30,- eine vertretbare Lösung.

Modell Glühbirne LED
Solitaire 11,-  
Mini 2 AA 16,40 24,98
Mini 2 AAA 16,98 33,90
2 D 25,98 33,97
3 D 32,- 35,99
4 D 29,98 44,80
6 D 37,-  

Jetzt flatterte mir neulich eine Werbemail von Amazon in die Mailbox. Ausnahmsweise keine Leathermansets oder Küchengeräte, sondern MagLites mit bis zu 53% Preisersparnis. Z.B. eine 4D LED für 27,98 Euro. Das ist echt ein Hammerpreis! Wie gesagt ein Upgarde kostet 30,- (ohne Lampe) und das fertige Modell normalerweise 40-50 Euro. Man bekommt also eine komplette LED-Lampe zum Preis eines Upgrades bzw. einer herkömmlichen Glühbirnen-MagLite. Da kommt man schon in Versuchung… Weitere Knackpunkte: Ich hatte eine handlichere Lampe für den Rucksack (trotzdem nicht so sein 2D-Minderwertigkeitskomplex) und die 6D als Zweitlampe. Entscheidend war für mich dann noch ein vorhandener 20€-Gutschein ;) Mittwochabends bestellung und bereits Freitagabends bei der üblichen Nachtcacherunde getestet. Übrigens normaler DHL-Versand (kostenfrei) und kein teurer Expressversand!

Die Helligkeit und die Fokussierbarkeit, die ich bei meiner 6D in letzter Zeit immer wieder bemängeln musste, war umwerfend! Das kannte ich bislang nur vom TMB seiner P7. Wie gesagt, die lässt sich noch um ein Tick besser fokussieren, kostet aber auch 60-70 Euro (ohne integrierten Knüppel). Klar, gegen die LED LENSER X21 kommen beide zusammen nicht im geringsten an. Auf der Runde musste ich jedoch etliche Beschwerden bzgl. Blendungen entgegennehmen: “AAAAhhh, leuchte mir doch nicht ins Gesicht…”. Mein Fundus an Taschenlampe ist nun wie bei jedem anständigen Nachtcacher am wachsen. Neben 2 No-Name-LED-Taschenlampen und einer 1W-ALDI-Lampe sind es nun drei MagLites: Mini 2 AA, 6D und 4D (Reihenfolge nach Erwerb). Zufrieden bin ich prinzipiell mit allen Modellen, jedes hat seine Vorteile.

Alle meine MagLites

Getestet habe ich alle meine drei Modelle hintereinander weg, um ein paar Vergleiche zu erzielen.

Modell (Reflektor)
MagLite 6D (matt)
MagLite 4D LED (glänzend)
MagLite Mini AA (glänzend)

Indoor
weiße Wand
ca. 2m entfernt
Outdoor
Garagentor
ca. 50m entfernt
Magtest Indoor 1. Bild: Keine Beleuchtung Magtest Outdoor

Hinweis: Ich hatte die MiniMag ich mit neuen Batterien und einem frischen original deutlich heller in Erinnerung. Aus dem derzeitig en Fremdbirnchen mit einigen Stunden Leuchtleistung auf den Buckel ist trotz frischer Batterien irgendwie nicht mehr rauszuholen. Oder es lag an den Billigbatterien. Die 6D ist durch den matten Reflektor grundsätzlich schlechter fokussiert. Einen direkt Vergleich mit getauschten Reflektoren werde ich auch noch ziehen.

Das nächste Accessoire, dass bereits unterwegs ist, ist ein Leder-Gürtelhalter für die 4D-Mag. Bei der 6D war an ein Tragen am Gürtel nicht zu denken ohne sich dabei während des Laufens die Knie grün & blau zu schlagen. Stattdessen trug ich sie zuletzt an einem passenden Metallring aus dem Baumarkt, der mit Kabelbindern am Rucksackgurt befestigt ist. Da haut man sich höchstens die Hüfte kaputt ;)

February 20, 2009

*thumbsup* Reklamationen bei Navifuture

Filed under: Allgemein, Linktipps, Geocaching — Ruhrcacher @ 18:05

Als ich letztes Jahr mein Garmin GPSr ausgewählt habe, es solle ein Legend HCx werden, habe ich natürlich auch etliche Anbieter und deren Angebote verglichen.
Ein besonderes wichtiges Kriterium, neben der breiten Preisspanne, ist bei so einer Investition der Service im Reperaturfall. Leider ist keines der Garmin-Modelle so richtig fehlerfrei.
Man liest von defekten Dichtungen und Einfrieren der Software.

Prinzipiell bieten Einzelhändler mit eigenem Ladenlokal, den Vorteil des Vor-Ort Services. Man kann vorbei gehen, spart sich Versandkosten und bekommt hoffentlich möglichst schnell kompetente Hilfe. Dieser Service macht sich natürlich im Preis des Gerätes bemerkbar, der nicht viel von der UVP abweicht. Da muss man also abwägen, da umgekehrt der Preis bei den Onlinehändler deutlich unter der UVP liegt.
Also habe ich zunächst beim örtlichen langjährigen Outdoorausrüster angefragt. Dort haben sie alle Geräte im Sortiment und einen geschulten Mitarbeiter, der von Garmin die nötigen Serviceinfos erhält. Fragen zur Bedienung und Software können also vor Ort beantwortet und kleine Reparaturen ausgeführt werden. Doch alle anderen Reklamationen werden von denen auch nur an Garmin eingeschickt. Wartezeit: einige Wochen ohne Leihgerät!

Im Internet, bei den einschlägigen Preisvergleichern und Geocachingforen, habe ich dann weitergebildet. Als guter Tipp wurde immer wieder navifuture.de genannt, ein Onlineshop aus Gera. Der bietet im direkten Vergleich die niedrigsten Preise. Soweit in Ordnung.
Abwägen muss man bei den Versandkosten für Lieferung und im Reperaturfall, sowie die Möglichkeit an ein schwarzes zu Schaf zu geraten.
Die geposteten Erfahrungen mit navifuture waren jedoch alle durchweg positiv. Viele Forenmitglieder berichten von schnellem Versand als sehr kulanten Service. Austausch- oder Leihgeräte sollen kein Problem sein.

(more…)

February 18, 2009

Wenn Cacher durchknallen….

Filed under: Geocaching — Ruhrcacher @ 22:00

Wenn’s dem Cacher zu wohl wird, legt er einen Cache.
Anders kann es sich nicht erklären, warum so Jecken im Rheinland in letzter Zeit den größten Mist in die Stadt werfen (Sie verschonen wenigsten den Wald!).


Allen voran ein 1000+ Cacher, der einen Innenstadt-Multi legt. Mit einer „unauffällig versteckten“ ersten Dose auf einen Innenstadt-Spielplatz (Schöne Grüße an Nachbarn und Drogenfahnder) und einer zweiten Finalstation in einer Ab18-Raucherkneipe. Da wird Geocaching als Familienbeschäftigung echt gefördert.

Die Krone setzten dem ganzen ein Zettel in der ersten Station auf, auf dem es sinngemäß heißt:

„Dieser Cache wurde als Outdoor-Cache deklariert, weil ihn der Reviewer als Indoor-Cache nicht freischalten wollte. Bitte erwähnt nichts in den Logs, damit der Reviewer nicht aufmerksam wird“

Er wurde leider tatsächlich freigeschaltet.

Erst freigeschaltet und dann schnell zurückgezogen wurden hingegen die Cacherverarsche Camping in Essen (GC1MP55).

D 5 / T 2

Kurzbeschreibung: „Ein kleiner Quicky für Zwischendurch“
Langbeschreibung: „“Hier findest du bestimmt ein Döschen.
Gutes Gelingen“
Attribute: access/parking fees, no kids, parking available, available 24-7,recommended at night

Dazu muss man wissen, auf der Helenenstraße in Essen tatsächlich Campingwagen stehen. Es handelt sich um den Straßenstrich!
Geloggt wurde der Cache nicht, es gab aber jede Menge bissiger Notes, die nun leider nicht mehr einsehbar sind.
Das Listing habe ich heute morgen entdeckt und nachmittags schon im Archiv wieder gefunden. Gut so.
Bei dem Hint „MagnetischVerkehrsschutz“ möchte ich auch gar nicht wissen, ob da jemand tatsächlich einen Logzettel im Präser an die nächste Werbetafel gepappt hat.

Apropos Kondome… Über vonRichthofens Blog habe ich heute auch von der „Düsseldorfer Altkleidertour“ gelesen. Eine Cacheidee, die hoffentlich nie in Serie geht. Im Mittelpunkt stehen Altkleidercontainer in der Landeshauptstadt.
Es sind immerhin keine Sockenpuppen, die „diese nützlichen Gegenstände mit einer Cachereihe ehren
“ wollen.
„Dies ist zwar der erste, aber schon bald werden alle Container in Düsseldorf erobert sein“ darf man getrost als Drohung auffassen.

Die Umsetzung gehört allerdings in die Tonne. Der Cache ist als Mystery gelabelt, da eine Logbedingung zu erfüllen ist. Es gilt nicht nur den Micro zu finden, sondern auch ein Foto von sich, seinem Maskottchen und einem in der Nähe befindlichen Kondomautomaten zu machen. Ach ja, und dabei knöchelhoch in „Müll wie Glasscherben und alte Klamotten“ (Zitat: stoeri) zu stehen. Das wäre dann die Erklärung für T 3!
Das Maskottchen sollte man sich daher vlt. bei der AWISTA leihen, falls man selbst kein eigenes Maskottchen hat um diese hirnrissige Logbedingung zu erfüllen.
Die Entsorgungsbetriebe Düsseldorf (AWISTA GmbH) werben übrigens mit dem Slogan „Düsseldorf sortiert mit Köpfchen“. Diesen Cache sollte man auch aussortieren, nämlich auf die Ignoreliste oder ins Archiv.

Leute, was ist mit euch los? Hattet ihr in der jecken Zeit schon zu viel Pils, Alt oder Kölsch genossen?????

Ruhrcacher Trackables aktiviert

Filed under: eigene Travelbugs, Geocoins, Geocaching — Ruhrcacher @ 17:54
Anlässlich der 2′te Ruhrpott Coin-Convention in Mülheim a.d. Ruhr habe ich mich entschlossen, meine personaliserten Geocoins zu aktivieren.
Eigentlich aktiviere ich keine meiner Coins und schicke sie schon gar nicht auf Reisen. Das würde ihren Wiederverkaufswert bei Sammelungsauflösung schmäler, bzw. die Gefahr des Verlustes ist mir eindeutig zu hoch.
Gecoins sind für mich zum Ansehen, anfassen und tauschen da, nicht jedoch zum reisen. Dafür gibt es schließelich Travelbugs, Travelschlugs und Travelexpresses, bei denen das Reisen schon im Namen steht.

Bei den beiden Coins, auf denen der Ruhrcacher-Schriftzug prangert, mache ich aber eine Ausnahme.
Was nützt schließlich eine Coin mit dem eigenen Namen, wenn ihn niemand liest ;)
Außerdem wäre der Wiederverkaufswert eh gering bzw. ich würde sie auch nicht veräußern wolllen falls ich das Geocaching oder zu mindest das Sammeln drangeben sollte.

Meine Geocacher’s License Geocoin 2007 und die Coin Geocaching - All In One Geocoin 2008 stehen nun zum Discovern bereit. Sollte ich vergessen sie euch anzubieten, fragt einfach danach.
Außerdem trage ich ja noch einen TB-Code am Handgelenk

Wir sehen uns demnächst im Wald oder auf dem nächsten Event :)

Senseo Test - Senseo “Typ Hot Choco�

Filed under: Produktests, Senseo — Ruhrcacher @ 16:35
img_4476

Für große und kleine Süßzähne gibt es jetzt Senseo-Pads “Typ Hot Choco� von Douwe Egberts. Es ist ein cremiges Heißgetränk mit Schoko-Geschmack. Also heißer Kakao gekrönt vom reichhaltigen Schaum. Die Portion enthält gerade mal 50 kcal und keinen Kaffee. Im Gegensatz also zum Senseo “Café Choco�, der eine Spur Kaffee enthält. Damit das Getränk problemlos für Kinder geeignet.

img_4450Dieser Kakao schmeckt anders als der Chocomel Kakao, aber auch nicht schlecht. Das Heißgetränk erinnert mich an die “Heiße Schokolade� aus den Getränkeautomaten in Krankenhäsuern oder am Bahnhof. Senseo Hot Choco schmeckt ähnlich.

Zum Zubereiten ist allerdings auch ein spezieller Padhalter erforderlich, genauso wie es für den Senseo Espresso einen eigenen Halter gibt.

In Deutschland habe ich den Halter einzeln oder als im Starterset noch nicht im Offline-Handel gesehen. Meiner stammt direkt aus den Niederlanden, wo es eh einige Senseo Spezailitäten mehr gibt als bei uns. Aber bei Amazon und ebeay kommt man sie natürlich en masse.

img_4446img_44531

Der Halter ist zwingend erforderlich, da die Form der Chocopads eine abweichende Form haben. Sie sind dicker als zwei normale Kaffepads und halbrund.

Der Padhalter hat entsprechen eine halbrunde Vertiefung, damit das Tag mit dem oberen Rand abschließt (wie ein herkömmliches Pad).
Auf der Unterseite befindet sich eine Auslassdüse.

img_4458img_4456

Das Geheimnis steckt allerdings in den Pads. Sie sind nicht ausschließlich aus Papier, sondern haben innen eine Kunststoffscheibe.
Deren Fächer enthält das Kakao-Milchpulvergemisch. Die Unterteilung in kleine, aber viele Fächerchen soll ein Verklumpen des Pulvers vermeiden.
So löst sich der Inhalt dieses Faches schnell und unabhängig von den anderen auf und der Kakao strömt nach unten aus.

img_4489img_4491

Wichtig: Um beste Qualität zu garantieren, wird empfohlen das Pad direkt nach der Zubereitung aus der Maschine zu entfernen: Außerdem spült die Maschine, indem ihr den Senseo Hot Choco Padhalter in der Maschine belasst und den Knopf für eine Tasse drückt.

Hier noch in die Nährwertangaben des Inhaltes

Typ Hot Choco: pro Portion / Per 100 ml
Brennwert (kJ) 207 / 172
Brennwert (kcal) 50 / 41
Eiweiß (g) 0.9 / 0.8
Kohlenhydrate (g) 8.4 / 7.0
Fett 1.4 / 1.2
Koffeeingehalt (mg) 0
Geeignet für
Vegetarier Ja
Veganer Nein

Was kräftig zu Buche schlägt, sind die Pads. Eine Tasse Kakao kostet ca. 50 Cent und ist schnell und heiß zubereitet. Ideal für Gelegenheitsgenießer.
Ok, die gleiche Menge selbstzubereiteter Kakao aus frischer Milch und Instantkakaopulver ist selbst zzgl. Energiekosten um einiges günstiger!
Und man hat mehr Einfluss auf den Geschmack. Also der Senseo Kakao schmeckt nicht schlecht. Ich mag einen Kakao bloß schokoladiger und vor allem in großeren Tassen ;)

February 16, 2009

Das Armband ist endlich am Arm!

Filed under: eigene Travelbugs, Geocoins, Geocaching — Ruhrcacher @ 20:14

Heute war es soweit. Lange hat es von der ersten Vorlage bis zum fertigen Armband in meinen Briefkasten gedauert: Die technischen Einzelheiten geklärt, die Mindeststückzahl musste erreicht und die einzelnen Armbänder graviert werden. Gut Ding will Weile haben…. So siehts bei mir aus:

rcarmband1kompassrose

Keine Rechtschreibfehler gefunden :)

Ich finde, dass der recht schmale Lederriemen nicht so sehr aufträgt wie mache Herrenarmbänder aus breitem Leder.

verschluss1verschluss2

Besonders sicher erscheint mir der doppelte Verschlussmechanismus: Magnetisch und mit einem Riegel.
Damit bleibt das Armband offentlich in allen Lebenslagen am Handgelenk.

Auf einen neuen Trackingcode mit eigenem Icon habe ich verzeichtet. Ich trage bereits seit zwei Jahren einen Travelbug Dogtag um den Hals. Dessen Trackingcode habe ich einfach auch aufs Armband gravieren lassen. Die TB-Marke ist im grunde gar nicht mehr als solche zu erkennen. Der Aufdruck ist mittlerweile abgerieben, nur der richtig eingravierte Code ist noch lesbar.

tbalt1tbalt2

Schade bloß, dass es am letzten Event/Stammtisch-Wochenende noch nicht fertig war. Die Verzögerung hatte die Garavurfirma verbockt, die den Auftrag hat platzen lassen.
Aber nun sind mindestens 200 Cacher zufrieden und hingerissen.

Teambildende Maßnahmen

Filed under: Cachetouren, Geocaching — Ruhrcacher @ 18:30

In der Blogosphäre wurde ich vor etlichen Monaten schon auf den Teamcache Yin und …. … und Yang aufmerksam. Das ist ein Cache, der nur mit zwei Teams gelöst werden kann.

Aber bei uns anne Ruhr gibbet so eine Runde schon zwei Jährchen länger :-P
In Hattingen führt das Ruhrdoppel links und rechts zwei Teams auf den gegenüberliegenden Seiten entlang.
Die Aufgaben sind dankenswerterweise schon im Vorfeld klar und reich bebildert. So kann man sich gut drauf vorbereiten und entsprechend ausrüsten.

Da das Ruhrdoppel seit dem 04.10.2007 nicht mehr gefunden wurde, juckte es uns ganz besonders in den Fingern. Owner PanTau bestätigte uns, dass der Cache seitdem immer noch aktiv ist.
Also sind Paddy-GE, sinnig, timon1010, The Hawks, M@rtin1987 und ich gestern Vormittag losgezogen. Knackig kalt war es, aber ohne Schnee.

Praktischerweise konnten wir zwei gleich große Teams bilden und hatten auch zwei Fahrzeuge zur Verfügung, so wie jede Menge PMRs. Ohne kostenfreier Funkkommunikation ist der Cache auch kaum zu schaffen, es sei den man hat einen Handyflatrate.
Zur Ausrüstung gehörten dann auch Warnwesten (zur Tarnung und besseren Sichtbarkeit), Ferngläser, Kaffee und ganz wichtig ein Lot. Letzteres benötigt man um die erste Station ausloten zu können. Und das ist uns ganz genau gelungen (Punktlandung). Obwohl das kleine Lot an der Drachenschnur mit dem Wind etwas zu kämpfen hatte. Hat mich echt erstaunt. Da haben die drei auf der Brücke saubere Arbeit beim Messen geleistet.

Für die zweite Stationen tauschten Team A und B ihre Besetzung, damit auch mal andersrum gepeilt wurde.
Komischerweise musste ein Team immer hoch hin aus. Aber ich habe mir sagen lassen, dass die Aussicht von der Isenburg echt vortrefflich sein soll.
Ich durfte in meiner Warnweste hingegen unten an der Ruhr als Markierungspfosten herhalten und hin und her laufen, bis man sich per Funk auf den richtigen Pfahl geeinigt hatte.
Wir hätten das andere Team im bewaldeten Berghang nicht gesehen, wenn sie nicht auch eine Warnweste hoch gehalten hätten. Wir hatten zunächst gedacht, dass die ganz simpel auf der anderen Seite am Ufer stehen… Ein Höhenunterschied zwischen Park- und Aufgabenkoordinaten war auf der Straßenkarte ja nicht zu kennen. Jedenfalls konnte uns das Alphateam von ihrer Position aus gut sehen, während wir vergeblich nach dem markierten Pfosten suchten.

Der vermisste Pfahl scheint seit der letzten Ownerrunde wohl ausgetauscht worden zu sein. Der gezogene Telefonjoker begab uns die fehlen Zahlen und bestätigte unsere erste Messung.
Damit waren die beiden Finals dann nicht mehr weit. Dabei ist es ausdrücklich erlaubt, dass ein Team das jeweils andere Team mitloggt, war ja schließlich Teamwörk ;)
Schade aber, dass man bei der Routenführung kein gemeinsames Final hatte.
Die Runde hat riesigen Spaß gemacht und schreit nach Wiederholung.
Weitere Teamcaches sind übrigens COCA ( Cooperation Cache ) und Team Workshop - Der Rudelcache.

February 15, 2009

Gratis Papierkarten

Filed under: Allgemein, Bastelei, Ausrüstung, Geocaching — Ruhrcacher @ 20:46

Vor kurzem hatte ich ein Gespräch mit Neucachern, die wie ich mit einem kartenlosen GPS-Gerät mit dem Cachen begonnen haben. Als Unterstützung greift man dann zwangsläufig auf Papierkarten zurück, ob nun ausgedruckt oder fertig gekauft.
Besagte Jungcacher hatten zudem den Wunsch alle Caches ihrer Heimatstadt zwecks besseren Übersicht in eine Papierkarte zu übertragen.
Das alles kenne ich auch aus meiner Anfangszeit.
Nun kamen wir zu dem Punkt, dass Papierkarten zum bekritzeln doch recht teuer in der Anschaffung sind und unterwegs beim Ausklappen zu dem noch recht hinderlich.

Mein Vorschlag: In den Gelben Seiten u.ä. Branchenbüchern ist meistens zu Beginn kostenloses Kartenmaterial zu finden. Diese kann man hervorragend heraustrennen (notfalls reißt man den Rest des Buches ab) und mitnehmen.

Karten aus Telefonbüchern

Die gelben Seiten (zusammen mit dem aktuellen Telefonbuch) gibt es einmal jährlich kostenlos bei den Postfilialen und in den T-Punkten der Telekom. Mittlerweile sogar an Tankstellen, in Baumärkten, Elektrodiscountern usw.
Besonders hier im Ruhrgebiet, wo die nächste Stadt nebenan ist, kann auch ganz leicht an die Karten der Nachbarstädte bekommen.
Und wie gesagt: Jährlich neu, kostenlos und soviel ihr wollt. So kann jedes Team mit einer Wegwerfkarte (bitte nach Benutzung ins Altpapier) ausgestattet werden und darf ungestraft darin rumkritzeln.

February 14, 2009

2′te Ruhrpott Coin-Convention in Mülheim

Filed under: Events, Geocoins, Geocaching — Ruhrcacher @ 14:25

Iod 131 lädt genauso wie letztes Jahr zur Geocoin Convention ins Ruhrgebiet ein.
Diesmal am Sonntag, dem 01.03.2009 in Mülheim an der Ruhr.

Dort wird ab 10 Uhr im der Residenz Uhlenhorst (Uhlenhorstweg 29, D-45479) gebruncht. Dabei darf geguckt und über Coins gefachsimpelt werden.
Und lecker Frühstück und Mittagessen gibt es neben bei auch ;)
Aber das kennt ihr ja schon vom letzten Ruhrpottstammtisch.
Lieder ist das Listing immer noch nicht freigeschaktet 2′te Ruhrpott Coin-Convention in Mülheim (GC1MJQK).
Meldet euch bitte daher auch im grünen Forum an, damit Ido131 die Personenanzahl schnell weiter melden kann.

Der Kostenfaktor ist folgendermassen gestaffelt:
Kinder zwischen 0 bis 06 Jahren = 0,00 Euro
Kinder zwischen 07 bis 12 Jahren = 11,75 Euro
Ab dem 13′ten Lebensjahr zahlt man 23,50 Euro

In dem Preis ist enthalten:
Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet ab 10:00 - 13:00 Uhr, und ab 12:00 Uhr bis zum Ende werden dann warme Speisen (Hauptgerichte) aufgetischt; während dieser Zeit sind sind, Kaffee, Tee, O-Saft, Milch und zur Begrüßung ein Glas Sekt frei.

Hunde und Großwild sind im Restaurant erlaubt.

Next Page »

Powered by WordPress