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July 23, 2009

Auf ein neues (GPS-Festival)

Filed under: Events, Geocaching — Ruhrcacher @ 20:31

http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=20f35385-f51b-4590-9a54-65b9efcd769f

July 9, 2009

Modedroge Pathtags: Mein erster…

Filed under: Geocoins, Geocaching — Ruhrcacher @ 19:59
Wenn ein Freund einem ein Beutelchen mit einer potentiell süchtig machenden Substanz überreicht, sollte man eigentlich kategorisch ablehnen.

Jetzt haben mir Team Magic Blue gestern feierlich ihren Pathtag zu ihrem 1000.Cachefund überreicht. Es ist mein erster Pathtag.
Ich hatte schon vorher davon gehört, auch davon das sie wie Geocoins süchtig machen.

TMBs Pathtag Frog

Pathtags sind eine Art kleingeldgroße Geocoin mit einem Loch am Rand. Damit haben sie eine gewisse Ähnlichkeit mit Einkaufswagenchips, können sogar als solche mißbraucht werden.
Pathtags können einseitig individuell gestaltet und auf pathttags.com bestellt werden. Die Mindestabnahme beträgt dabei 50 Stück zum Preis von 99,-$ (inkl. Stempelstock, exkl.  Versand+Zoll).

Wegen ihrer individuellen Seite sind, die Pathttags natürlich schöne Geschenke und Sammlerobjekte. Der günstige Preis (im Vergleich zur Geocoin-Produktion) macht es halt möglich das man sich als Cacher eine eigene Marke zu legt. Aktuell sind es halt 70,87€ für die ersten 50 (macht 1,42€  pro Tag). Weitere Tags sind günstiger.

Und das ist auch die eigentliche Verwendung der Pathtags. Pathtags sollen dienen quasi zur Markierung gefundener Caches. Man legt seinen Pathtag als seine Visitenkarte rein. Ein Pathtag muss dann aber nicht zwingend von Cache zu Cache reisen wie ein Travelbug oder Geocoin. Obwohl man sie wegen ihrem Loch besonders gut an einen TB anhängen könnte.
Allerdings haben Pathtags nichts mit geocaching.com zu tun, d.h. man kann sie dort nicht wie eine Geocoin in das Inventar eines Caches werfen.

Pathtags dürfen dem Cache wie ein Trading Item entnommen und behalten werden. Wo es denn Pathtag dann hin verschlag hat, kann man dann auf pathtags.com loggen (Account erforderlich). Die Adresse und der Trackingcode stehen auf der anderen Seite des Tags.
Dieser Code ist auf allen Tags identisch! Loggt man seinen gefunden Tag, so erscheint auf einer Karte. So kann der Owner sehen, wo seine Tag überall auf der Welt gefunden wurden.

Es hat sich mittlerweile wie bei den Geocoins ein rege Tauschbörse gebildet. Wer die Anfertigung eines eigenen Pathtags ankündigt, wird mit Tauschanfragen aus der ganzen Welt überschüttet (so heißt es).
Jeder möchte seine Sammlung mögichst bunt und vielfätig gestalten. Machen halt süchtig, die kleinen Teile.

Hier eine Galerie mit bereits produzierten Pathtags.

Out Now: Cacher’s Paradise TB 2

Filed under: eigene Travelbugs, Events, Geocaching — Ruhrcacher @ 19:56
aka Garmin-Travelbug 2. Versuch.

Demnächst werden sie mit vollen Händen unter die Leute geworfen, die neuen Werbebugs für das Garmin GPS-Festival auf Zollverein.
Sie verfolgen dass gleiche Ziel wie die heftig umstrittenen Garmin-TBs, welche gegen einen Gutschein auf dem Bremer Megaevent Project G*A*M*E ausgeben wurden.
Allerdings haben die Veranstalter aus ihrem Fehler bzw. den unzähligen Buhrufen aus den Reihen der Geocacher dazu gelernt.

Die neuen Travelbung können vom Cacher selbst aktviert und gestaltet werden!

Für alle nicht Bremen-Besucher ein kurzer Abriß des “Skandals�. Im Begrüßungspaket zum GAME-Megaevent lag ein Gutschein für einen kostenlosen “Garmin Travelbug�. In Erwartung einer gratis Travelmarke, die im unaktivierten Zustand ca. 6,- Euro kostet, bildeten sich lange Schlange vor dem Garmin stand.  Zuhause dann beim Ausprobieren des Trackingcodes konnte man dann aber feststellen, dass die Garmin TBs bei der Ausgabe breits auf den Sockenpuppen-Account des GPS-Festivals aktiviert war. In der Travelbugmission war statt einer Mission ausschließlich Werbung für das GPS-Festival zu lesen. Der Owner des TBs blieb Garmin, der neue Besitzer konnte das Listing nicht ach seinen Wünschen umgestalten und sollte den TB ach eher als Werbeobjekt auf die Reise schicken. Damit war ein Gewinnspiel verkünpft, welcher TB am meisten geloggt wurde.
Darauf hin hangelte es bitterböse Foren- und Blogbeiträge, viele Cacher fühlten sich von Garmin verschaukelt und warfen die Marke entweder in den Müll oder auf virtuelle TB-Friedhöfe.

Das alles muss es mit der neuen Version aber nicht geben.

garmintb2

Den Aktivierungscode erhält man über den Mitorganisator und Sponsor Cachezone. Der Trackingcode und das originäre Anliegen des Travelbugs sind auf der Rückseite aufgedruckt.

garmintb2d2

Während die erste, bereits aktivierte TB-Version, auf der Vorderseite das Design eines Garmin Oregon hat, stellt die neue TB-Marke ein GPS-Gerät aus der Garmin nüvi Reihe dar.
Wohin das Navi den Geocacher (andere werden sich für die Blechmarke wohl kaum interessieren) führt ist im Display klar erkennbar. Das Event findet schließlich im Schatten des UNESCO-Weltkulturerbes Zollverein in Essen-Katernberg statt. Wobei jetzt schon mahnend zu erwähnen seit. Cacher, lasst eurer Cachemobil daheim, es sind nicht genügend Parkplätze vorhanden und die der Straßen- und Schienenbau sorgt für Umleitungen :(

garmintb2d1

Zu bekommen sind die Travelbugs natürlich überall dort wo ihr das Team von Sportfaktor oder Cachezone treffet.
Außerdem wird Globetrotter, ebenfalls ein großer Sponsor des Festivals, die Marken unter seinen Kunden verteilen. Wer beim bekannten Outdoor-Ausrüster also bereits Kunde ist, sollte in nächster Zeit mal einen genauren Blick auf die Newsletter und das 4Season-Kundenmagazin werfen.
Als Cacher sucht man doch immer einen Anlass einen Trip ins Outdoorparadies über 4 Etagen zu unternehmen.

July 8, 2009

Neues vom GPS-Festival

Filed under: Events, Geocaching — Ruhrcacher @ 22:03
Der Pott lädt ein

“Der Pott lädt euch ein� schrieb ich auf eine Memokarte für die Grußwand beim Project G*A*M*E Megavent in Bremen. Nicht um etwas vorweg zu nehmen, sondern weil ich von Ruhrgebiet als Cacheregion überzeugt bin. Viele Cacher, wunderbare Caches und große &  großartige Events…

Eine Einladung zum Cachen gibt es aber bereits: Das Garmin GPS-Festival auf Zollverein am 19 und 20. September.
Vor Erreichen der 500 Willattends (möglicherweise sind schon mehr als 500 Gäste angemeldet) hat Groundspeak das Megaicon springen lassen.
Wie schon von Anfang an erwartet wird das Geocachingevent GC1Q2XM zum Megaevent im Pott. Hier haben es schließlich schon Flashmobs auf mehr als 600 Teilnehmer gebracht. Denen wurde aber mangels Konzept das Icon versagt.

Mangelnde Konzepte und Organisation kann man dem Veranstalter Sportfaktor keines Falls nachsagen. Sportfator ist in Deutschland Veranstalter von Garmin Verkaufspräsentationen und Händlerschulungen. Garmin ist in diesem Fall Titelgeber und Hauptsponsor für dieses Festival. Auf Präsentationen von Magellan und Co. wird daher auch verzichtet.
Aber während Garmin nur Geld, Promoter und Geräte schickt, wird sich Sportfaktor als offizieller für ein reichhaltigeres Angebot einsetzten.

kokerei zollverein

Zu den Elementen des gesamten Festivals wird eine B2B-Fachmesse am Freitag (18.09.) und Präsentationen & Veranstaltungen für die Breiteöffentlichkeit am Samstag und Sonntag gehören. Die offene Zielgruppe sind alles GPS-Interessierten und Outdoorfreunde. So werden nicht nur wir Geocacher angesprochen sondern auch Wandervögel, Wassersportler, Radfahrer und Autofahrer. Also alle, die an moderner Navigation interessiert sind.
Eine reine Verkaufsveranstaltung soll es aber nicht werden, sondern es wird zum aktiven Mitmachen eingeladen. Mit eigenem Gerät oder geliehener Ausrüstung.
Hier kommen die Geocacher ins Spiel. Es soll gespielt, gecacht und geworkshoped lernen. Vorlesungen und Workshops werden im Rahmen der CacheCon 2009 stattfinden. Themen neben Geocaching werden Open Street Map und andere locationbases Games sein. Bei den aktiven Spielen ist geplant den Besuchern Geocaching, Wereigo, Geodrawing, Terrtouching usw. vorzustellen.  Es wird also für jeden etwas dabei sein, vom Anfänger bis zum Profis. Während Profis bei den Geocaching-Masters antreten – Samstags Qualifying und Sonntags Finale in Kletter, Tauchen, leserlich loggen – dürfen sich Cacher und Zaungäste auf und rund um dem Weltkulturerbe austoben.

Das gesamte Festival wird in enger Zusammenarbeit mit dem Zollverein Marketing ausgerichtet. D.h. das Zollverein-Team ist über alle Einzelheiten informiert und stellt uns mit Sonja sogar eine Geocacherin als Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Unterstützt wird Sportfaktor zudem von Cachezone als Kompetenzpartner in Sachen Geocaching und natürlich von lokalen Cachern, die beim Bedosen behilflich sein werden. Die Zielsetzung dieser Zusammenarbeit ist es ein gelungenes und unterhaltsames Festival für alle schaffen. Mit Caches von Cachern für Cacher quasi. Damit ziehen Sportfaktor und Garmin Konsequenzen aus der misslungene Garmin-Promotion beim Bremer Megeevent und den ersten Festival-Pressemitteilungen. Damit wir Geocacher nicht als “Freaks� dargestellt werden, die auf dem GPS-Festival “eine neue Heimat finden� sollen, hat z.B. ksmichel das Gegenlesen der Mitteilungen angeboten. Vorgestellt haben sich Christian und Axel von Sportfaktor, Olaf von Cachezone und Sonja von Zollverein heute erstmals in Essen. Man darf also gespannt sein, was aus dieser Zusammenarbeit wird.

Ihr seid jedenfalls alle in den Pott eingeladen um euch vom Ergebnis zu überzeugen.

Ansonsten werdet ihr auch hier im Ruhrcacher-Blog darüber lesen oder in den Werbeanzeigen eurer Outdoor-Magazine und Kundenzeitschriften ;)

Zollverein bei Nacht

July 7, 2009

Vorratsdatenspeicherung per PQ

Filed under: Tutorial, Geocaching — Ruhrcacher @ 13:56
Wider  dem Serverausfall!


Der totale Ausfall von geocaching.com nach einem Brand im Serverraum hat gezeigt, wie sehr das Hobby Geocaching vom Internet abhängt. Dort werden schließlich die Listings veröffentlicht, die wir zur Suche der Dosen benötigen. Vorrangig auch geocaching.com, deren Server auch in Normalfall nicht immer erreichbar sind. Besonders tritt dies am Wochenende auf, wenn die ganze Welt ihre Wochenendtouren plant oder danach loggt.

Glücklich kann sein, wer alle benötigen Cachedaten in einer lokalen Datenbank gespeichert hat und so die meiste Zeit unabhängig von den GC-Servern ist.
So kann man in Ruhe offline planen, auch im Urlaub, oder hat bei einem erneuten Serverausfall die Caches seiner Homezone auf der eigenen Festplatte.
Doch wie bekommt man ein lückenlose und umfangreiche Cachedatenbank auf den heimischen Rechner?

Wir könnten ja jetzt anfangen sämtliche Caches in 1000km Umkreis per Cachewolf zu spidern. Aber ist nicht nur ein Verstoß gegen die Groundspeak-ToU sondern es dauert auch elendig lange. Gleichzeit erzeugt eine Last auf den Groundspeak-Server, was unsere Probleme mit der Erreichbarkeit nicht verbessern.
Also schlagen wir Groundspeak lieber mit seinen eigenen Waffen ein Schnippchen: Pocket Queries.
Wir erhalten nach etwas Aufwand jede Menge PQs mit noch viel mehr Caches, die wir in Cachedatenbanken wie Cachewolf oder GSAK laden können.

Doch wie geht man dabei gezielt vor? Schließlich möchte man möglichst viele Caches mit einer überschaubaren Anzahl Queries abfragen.

Das gehen wir in diesem Tutorial durch.

Voraussetzung ist natürlich eine kostenpflichtige Premium Mitgliedschaft auf geocaching.com

Weitere Anleitungen finden sich natürlich auch bei den Ruhrcacher-Tutorials.

July 6, 2009

Expedition ins Tor zur Finsternis

Filed under: Cachetouren, Geocaching — Ruhrcacher @ 20:59
Am der Samstag war noch relativ jung, das Wetter heiß und das Gruppentherapie-Rudel ebenso heiß auf weitere Paddelcaches.Nachdem wir die „Jungfernfahrt der SMS Travelbug“ erfolgreich absolviert hatten, gelüstete es und nach einer C-Wurst und mehr Wasser unter’m Kiel.Also ging es weiter zum nächst gelegenen Paddelcache „Tor zur Finsternis“ (GC1CMHM) in Essen-Kupferdreh.Diese Tour war nun wirklich eine Expedition. Uns war nämlich nicht ganz klar, ob wir vom anvisierten Startpunkt auch wirklich in die Nähe des Caches kommen würden. Der Cache ist nur vom Wasser aus zu heben, dass war klar und auch kein Problem. Ausrüstung und wachsende Erfahrung sind ja schließlich vorhanden.

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Aber irgendwie befindet sich die vom Owner angegeben Park- und Einstiegskoordinate Luftlinie 2,114km entfernt. Das sind ein noch paar Kilometer mehr die Ruhr stromaufwärts. Ok, man kann von dort super mit der Strömung flussabwärts zum Cache paddeln. Aber man muss ja auch irgendwie wieder zurück.

Uncool. Aber wenn man sich so die Satellitenbilder ansieht, kann man eine anderen Park- und Startpunkt direkt in der Nähe des Bahnhofs Essen-Kupferdreh finden. Das ist besonders für M@trin1987 ideal gewesen, der von dort aus mit der Bahn zurück nach Wuppertal fahren konnte.

Das Boot haben wir erst mal im Kofferraum gelassen und uns die Ladungsmöglichkeiten vor Ort genauer angesehen. Null Problem, das Boot keine 50m vom Cache ins Wasser zu lassen.

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Froh, dass uns eine Tour on Ruhr erspart geblieben ist (der Fluß ist dort doch etwas breiter und befahrener), war es dann auch ein kleines Übel die „SMS Travelbug“ wieder aufzupumpen. Auch darin bekommt unser Rudel langsam Routine ;)

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An der Mündung der Deilbach in die Ruhr ist jedenfalls allemal ruhiger und strömungärmer als auf der großen Ruhr selbst. Wir hatten also mit weit aus weniger technischen Schwierigkeiten zu kämpfen als anne Ruhr.Zügig konnten wir in das Dunkel des Tunnels eintauchen, durch welchen die Deilbach auf ihren letzen 200m zur Mündung fließen muss.

Nachdem der Tunnel einen Rechtsbiegung macht, ist dort auch wirklich zappenduster. Irgendwie kam mir in der Weite des Tunnels meine LED-Maglite 4D doch etwas schmächtig vor. Hier haben wir uns Uli Wunderlampe, die Led Lenser X21, herbei gewünscht.

Wir sind etwa bis zur Mitte des Tunnels vorgedrungen und haben dabei alles abgeleuchtet und beklettert, was nach einem potentiellen Versteck für eine regular Box aussah. Da waren einige mögliche Verstecke, aber nix Cachebox.Wir sind dann erst mal umgekehrt um Kontakt mit der „Hafenmeisterei“ aufzunehmen (PMR-Empfang war etwas dürftig).

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An Land warteten schon die „Hafenmeister“ Team Magic Blue und „Rettungshund“ Nikita.
Gemeinsam konsultierten wir das Listing, welches von der Deilbach und dem Tunnel berichtet, dem „Tor zur Finsternis“ halt wie der Cache nun mal heißt.
Die Koordinaten zeigen in den Bereich vor den Tunnel, vermutlich damit man den Eingang findet. Denn Innen hat man ja keinen GPS-Empfang.
Das der Cache sich im Inneren befinden musste, war uns die ganze Zeit klar. Mit der ominösen Eisenstange im Wasser, vor der ausdrücklich gewarnt wird, als Hint haben wir uns auch am Eingang zur Finsternis umgesehen: Ohne Erfolg.
Also neuer Versuch im Inneren, diesmal haben wir den ganzen Tunnel umfahren. Anfangs ist dort alles super befahrbar, am anderen Ende sammelt sich aber der Müll und wir sind mehrmals auf Steine aufgelaufen.

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Um es kurz zu machen, die Expedition wurde zunächst zu einem DNF. Wir geben auch unverblümt zu: Wir haben den Cache nicht verstanden.
Das die Zeiger schon auf 21h vorrückte und unser Telefonjoker zunächst nicht erreichbar waren, haben wir erst mal abgebrochen. Um später mit noch mehr Zeit und mehr Licht wieder zu kommen. Das ist versprochen.
Der Rückruf eines TJs und die Logs der Vorfinder (lesbar wenn GC.com gerade mal nicht ausgefallen ist) nähren in uns die Vermutung, nur ganz knapp am Cache vorbei gerudert zu sein.

Aber wie heißt es doch so schön: Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön…Spaß hat uns die Expedition auf jeden Fall gemacht und wir wollen den Cache noch holen.
Immerhin haben wir jetzt auch einen Einstiegspunkt für den Weg zum Paddelcache auf dem Baldeneysee “Am Rande der Legalität� gefunden.

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Jungfernfahrt der SMS Travelbug

Filed under: Cachetouren, Geocaching — Ruhrcacher @ 20:57
Kaum zu glauben dass einen Tag nach den Wolkenbrüchen am Freitag schon wieder schönstes Sommerwetter war. Ideales Wetter für eine Bootstour zum cachen.Seit wir auf Fehmarn und in Bremen Blut geleckt haben, stehen Paddelcaches bei unserem Rudel hoch im Kurs. Und davon gibt es allein in Essen eine Handvoll, alle an der Ruhr oder auf dem Baldeneysee.

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Den Start und damit auch die Jungfernfahrt der „SMS Travelbug“ haben wir „…anne Ruhr…“ (GC11GKX) in Essen-Überruhr gemacht.
Die „SMS Travelbug“ ist ein 3-Personen Sportbadeboot aus der CraneSport-Werft. Es gab sie vor einigen Wochen für 39,95€ im Maritimbedarf „Albrecht Süd“ (eine oder zwei Wochen später sogar beim nördlichen Bruder). Es handelt sich um das um das fast gleiche Modell wie die „Familie mit Hund“ beim Fehmarneinsatz zu den „Resten der Titanic� (GC1FADT) dabei hatte. Daher war ich von der Brauchbarkeit überzeugt und habe zu geschlagen. Im Set enthalten sind natürlich zwei Paddel, welche sowohl zum Rudern als auch zum Stechen (mit anschraubbaren T-Stück) eingesetzt werden können. Zudem werden mitgeliefert: Flicken, ein wasserdichter Transportsack und eine kleine Zip-Lock-Tasche für die Wertsachen während der Fahrt.

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An der Ruhr waren die sechs Luftkammern des Bootes schnell durch sechs fleißige Cacher aufgepumpt. Gut ausgerüstet mit Boot, PMR, Badehose und Listings ging es auf die Ruhr. Zwar war es von der Anlegestelle bis zum Cache nur ca. 100m, aber als Anfänger gegen die Strömung zu paddeln war zunächst keine gute Idee.

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Darauf hin haben wir die SMS Travelbug kurzerhand über Land ein paar hundert Meter stromaufwärts getragen, um sie dort erneut zu Wasser zu lassen.Mit der Strömung lässt es sich natürlich gleich viel bequemer paddeln.

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Anne Ruhrs Schatzinsel war so schnell erreicht und in kurzen Hosen schlug sich die eifrige Piratenmeute in die Brennnesseln. Dann ging das Suchen erst richtig los. Der Expeditionstrupp stand mit der „Hafenmeisterei“ am anderen Ufer in Kontakt. Bevor die Motivation über die Wupper gehen konnte hatte ich dann aber letztlich die Schatztruhe in der Hand.

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Zur Bestandenen Jungfernfahrt bekam die „SMS Travelbug“ ihren Namensgeber: Meinen Garmin GPS-Festival Travelbug vom MegaEvent in Bremen. Somit ist die Werbeplakette doch noch zu etwas zu gebrauchen.

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Für die Weiterfahrt zum nächsten Paddelcache in Essen-Kupferdreh mussten wir aber leider die Luft rauslassen.Auf Fehmarn konnten wir das Boots zwischen den beiden dortigen Paddelcaches auf Bambi1707s Fahrradträger transportieren lassen.

Bevor es aber wirklich weiterging, mussten wir schnell in Steele beim Griechen das Magenknurren beseitigen lassen. Auf dem Rückweg kam es dann irgendwie zu einer spontanen Cachelegung und dem Beginn der Gruppentherapie.

Wie es dann weitergegangen ist, lest ihr in “Expedition insTor zu Finsternis“.

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